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Die Immobilienreportage mit einem renommierten Magazin war sorgfältig und von langer Hand geplant. Weshalb Fotograf und IT-Experte trotzdem Überstunden am Wochenende schieben mussten.

Der Anruf aus der Bildredaktion erreicht uns an einem Samstag Mittag. Für eine geplante Titelstory zu luxuriösen Immobilien in der Schweiz hat die Eigentümerschaft einer zu portraitierenden Liegenschaft die Zusage für die Publikation kurzfristig zurückgezogen. Redaktionsschluss war Montag und die nun fehlende Immobilie liess in der Redaktion das Schreckensszenario einer leeren, weissen Doppelseite aufkommen. Da wir über umfangreiches Bildmaterial verfügten, boten wir an, den fehlenden Teil der Reportage mit zusätzlichen Fotografien zu ergänzen.

Da uns ein Teil unserer Fotografien erst im Rohformat vorlagen, wurden sowohl unser Fotograf als auch der externe IT-Spezialist ins Büro beordert. Während unser Fotograf die Bilder vom Rohformat (RAW-Files) in lesbare, hochauflösende Dateien umwandelte und diese retouchierte, legte der IT-Experte zusätzlichen Speicherplatz auf dem Webserver an. Der Hintergrund: die hochauflösenden Fotografien mit bis zu 40 MB Datenumfang liessen sich wegen der Dateigrössen nicht über Mailsysteme versenden. Das versetztes Arbeiten, d.h. je ein Bild bearbeiten, retouchieren und umgehend auf einen geschützten Bereich des Webservers hochladen ermöglichte einen wesentlich grösseren Zeitgewinn, als alle Bilddaten am Ende per Kurier an die Redaktion zu senden.

Sobald jeweils eine Fotografie in den kritischen Augen des Fotografen als druckfähig galt, wurde diese über einen Breitbandanschluss auf den Webserver geladen. Gleichzeitig wurde die Fotoredaktion des Magazins über unseren Fortschritt der Arbeiten unterrichtet. Kurz vor Redaktionsschluss war die Lücke in der Reportage wieder geschlossen und nur Insider bemerkten einige Tage später, dass eigentlich ein Luxusanwesen in diesem Beitrag fehlte.

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